Magnetfeldtherapie für den Sport: Ein Fallbeispiel und eine neue Forschungsarbeit bestätigen die Wirksamkeit
 

13 November 2019 - Therapien -
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„Seit mehreren Jahren leide ich aufgrund des Trainings täglich an Rücken- und Knieschmerzen“, erzählt Dylan Charrat, europäischer Boxmeister in der Gewichtsklasse Superweltergewicht, „denn ich trainiere 5-6 Mal pro Woche zweimal täglich und vor Wettkämpfen noch mehr. Durch meinen Sport entstehen nicht nur physische Traumata, sondern auch psychische, was sich wiederum auf den Körper auswirkt. Aus diesem Grund werde ich von einem Kinesiologen betreut, der die Magnetfeldtherapie zu meiner Genesung einsetzt“. 

Der Sportler wurde tatsächlich einigen Sitzungen mit der Magnetfeldtherapie Easy Qs von ASA unterzogen, um die Muskelverspannungen, unter denen er litt, zu reduzieren. Dies wirkte sich auch positiv auf sein Training und seine Genesung aus. Die Therapie hat außerdem weitere Wirkungen gezeigt, allen voran die Reduktion von Medikamenten.

„Seit diesen Sitzungen“, bestätigt der Profisportler, „nehme ich keine entzündungshemmenden Medikamente mehr und fühle mich körperlich sehr viel besser“.

 

Die Gründe, die aus der Magnetfeldtherapie eine gute Lösung zur Behandlung von Erkrankungen, wie sie etwa bei Sportlern vorkommen, machen, erklärt Kinesiologe Julien Aldeguer:

„Für die Magnetfeldtherapie wird der Aufbau von Magnetfeldern genutzt, aber insbesondere wird sie auch aufgrund ihrer Wirkung auf Schmerzen in Knochen und Gelenken eingesetzt. Im Fall von Dylan wenden wir beispielsweise stets eine 25 Minuten lange Einheit an, während der das Magnetfeld entlang seiner gesamten Wirbelsäule aufgebaut wird, um eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung zu erzielen. Außerdem aktivieren die Magnetfelder den Blutfluss, der die Sauerstoffzufuhr begünstigt, und hemmen die Schmerzübertragung zwischen Zellen und Gehirn“. 

 

Dass die Magnetfeldtherapie bei Sportlern Wunder wirkt bestätigt zudem auch die Forschungsarbeit „Effect of pulsed electromagnetic therapy on bone mineral density of female athletes“. Mit dem Ziel zu beweisen, dass die Magnetfeldtherapie ein guter therapeutischer Ansatz ist, um die Knochendichte bei Sportlerinnen zu erhöhen, wurden 40 Sportlerinnen in zwei Gruppen eingeteilt.

Die Teilnehmerinnen der ersten Gruppe wurden 16 Wochen lang dreimal wöchentlich 30 Minuten lang mit der Magnetfeldtherapie im Lenden- und Hüftbereich behandelt, während die zweite Gruppe als Kontrollgruppe diente. Beide Gruppen haben sich an den von Ärzten ausgearbeiteten Plan gehalten, der zusätzlich die Einnahme von Kalzium und Vitamin D vorsah.
Die Ergebnisse haben eine Verbesserung der Knochendichte am Oberschenkelknochen sowie im Lendenbereich bei beiden Gruppen gezeigt, jedoch mit einem statistisch signifikanten Unterschied zugunsten der mit der Magnetfeldtherapie behandelten Gruppe.

Zusammenfassend bestätigte sich die Magnetfeldtherapie damit als ein nützlicher therapeutischer Ansatz, um die Knochendichte bei Sportlerinnen zu erhöhen.

Die Kombination aus Magnetfeldtherapie und Sport ist somit eine erfolgreiche Kombination mit optimaler Wirkung auf die Leistung der Sportler sowie auf ihr Wohlbefinden.

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