

Vom Aufbau eines internationalen Netzwerks bis hin zur Entwicklung neuer Technologien berichtet der Manager von den Herausforderungen, denen ASA gegenüberstand, und welchen Wert Beziehungen für das Wachstum des Unternehmens haben.
Manche Menschen betrachten ihre Arbeit als bloße Abfolge von Aufgaben, andere sehen sie hingegen als strategische Mission, als eine Reihe miteinander verknüpfter Herausforderungen, als Abfolge von Projekten und zu erreichenden Zielen, bei denen zwischenmenschliche Beziehungen eine zentrale Rolle spielen.
Genau auf dieser Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, wertvolle Netzwerke zu schaffen und Menschen und Ideen miteinander zu verbinden, hat Roberto Terruzzi, Mailänder „im Herzen“ und Wahl-Viareggese, Sammler von Militäruniformen und Liebhaber der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, seinen beruflichen Werdegang aufgebaut. Ein Werdegang, der mit dem Abschluss in Biomedizintechnik am Polytechnikum Mailand begann, sich mit einer Reihe von Erfahrungen in führenden Unternehmen der Medizinbranche fortsetzte und 2013 mit dem Eintritt bei ASA seinen Höhepunkt fand.
Dazwischen lag ein Zwischenstopp: die Teilnahme am Offizierslehrgang der Armee mit dem Fachgebiet Fernmeldewesen während des Wehrdienstes, Anm. d. Red. Dieser Zwischenstopp prägte Roberto Terruzzis Herangehensweise an komplexe Sachverhalte und deren Bewältigung nachhaltig.
Der Militärdienst war eine intensive und äußerst selektive Erfahrung: Von den 180, die angefangen haben, haben es 70 bis zum Ende geschafft. Anschließend hast du als Kompaniekommandant 200 Personen geführt, darunter Mannschaften und Berufsoffiziere. Was hast du daraus gelernt?
Ich habe in der Praxis gelernt, was es bedeutet, Notfälle zu bewältigen, komplexe Personalressourcen zu koordinieren und unter Druck schnelle Entscheidungen zu treffen. Ich habe auch verstanden, wie wichtig Zuhören und Einfühlungsvermögen sind, um das Verständnis und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe und in persönlichen Beziehungen zu fördern. Aber das ist noch nicht alles. Wenn man Menschen führt, die sich auf einen verlassen und einem vertrauen, entwickelt man ein enormes Verantwortungsgefühl. Außerdem fühlt man sich dazu verpflichtet, all das, was man selbst gelernt hat, weiterzugeben. Positive Kreisläufe in Gang zu setzen, die das gemeinsame Wachstum fördern, ist die wahrscheinlich wichtigste Lektion, die ich während jener Zeit meinen Männern zu vermitteln versucht habe und die mir auch heute noch als Inspiration dient.
Spiegeln sich diese ‚bewährten Praktiken‘ und diese Sensibilität auch in deinem beruflichen Ansatz wider?
Das würde ich doch meinen. Schnelle Entscheidungen in kritischen Kontexten zu treffen, die volle Verantwortung für das erzielte Ergebnis und für die Mitarbeiter zu übernehmen, in Krisensituationen objektiv zu bleiben, aber auch in die Zukunft zu blicken und Krisensituationen vorherzusehen und sich darauf vorzubereiten, sie zu meistern, sind das ABC für alle, die eine Position wie die meine innehaben. Eine Position, die zur Ausübung von Autorität auch die Fähigkeit erfordert, Zusammenhalt zu schaffen, so würde ich es mit einem Verweis auf meine Vergangenheit im Militär ausdrucken. Die durch eine Position verliehene formelle Autorität ist hilfreich, reicht jedoch nicht aus: Man muss verstehen, wen man vor sich hat, dessen Stärken zur Geltung bringen und gegenseitiges Vertrauen schaffen.
Auf dieser Grundlage baut deine erste Herausforderung bei ASA auf, wo du nach langjähriger Erfahrung in leitender Position im Vertrieb bei EB Neuro, einer Tochtergesellschaft von Esaote, eingestiegen bist...
Als ich zu ASA gekommen bin, wagte das Unternehmen gerade seine ersten Schritte in Richtung internationale Präsenz. Insbesondere in Europa musste vieles strukturiert werden. Die erste Herausforderung die ich zu meistern hatte - und heute kann ich sagen, dass ich sie gemeistert habe -, war ein Netzwerk aus Personen und Partnern aus verschiedenen Ländern aufzubauen, mit denen wir uns austauschen können. Unternehmen mit derselben Vision wie wir waren dazu bereit, zuzuhören und mit uns zusammenzuarbeiten. Gesprächspartner, die nicht nur die Qualität unserer Projekte verstanden, sondern auch unsere Glaubwürdigkeit erkannten und dazu bereit waren, in uns zu investieren.
Wie konntest du diesen „Teamgeist“ erreichen?
Durch Präsenz und Verlässlichkeit, konkrete Antworten, Transparenz und Zuverlässigkeit entstehen starke und vertrauenswürdige Verbindungen. Auf diesen Grundpfeilern habe ich alle Beziehungen aufgebaut: sowohl mit unseren Händlern wie auch mit unseren Spezialisten, also Physiotherapeuten und Tierärzte, auf die ich über die Jahre getroffen bin. Unter diesen Voraussetzungen haben wir Arbeitsgruppen zusammengestellt, die dieselben Ziele verfolgen und einzelne Kompetenzen zur Verfügung stellen, um tatsächlich gemeinsam ein Ergebnis zu erzielen. Meine Absicht war es, stets einen soliden Ausgangspunkt zu schaffen, die richtigen Partner zusammenzubringen und als Team zu agieren. Erfolg ist niemals ein Zufall, vielmehr erfordert er Dialog, Vertrauen und einen starken Willen aller, sich gleichermaßen einzubringen.
Ein Ansatz, den du im Laufe der Jahre im Human- und Veterinärbereich von ASA umgesetzt hast und der dir das Vertrauen sowohl der früheren als auch der aktuellen Unternehmensleitung eingebracht hat. Bei verschiedenen Gelegenheiten warst du an der Entwicklung neuer Projekte beteiligt, sei es bei der Erschließung neuer Märkte, der Gründung neuer Unternehmensbereiche oder der Entwicklung neuer Produkte. Was waren die größten Herausforderungen?
In Wahrheit waren alle Projekte eine Herausforderung, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Zweifellos war die Herausforderung, eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Veterinärbereichs von ASA zu spielen, die bereits 2016 begann und bis heute in schrittweisen Etappen und mit unterschiedlichen Aufgaben fortgesetzt wird, diejenige, mit der ich mich am meisten identifiziere. Die Einführung von Blazeris® ist das beste Ergebnis davon...
Ist das neue Gerät für die veterinärmedizinische Chirurgie eine Herausforderung, die du im Rahmen deiner Karriere gemeistert hast, oder ein Meilenstein?
Beides, denn ich konnte wieder aktiv werden, neue Kenntnisse und Kompetenzen erlangen, neue Kanäle für die Zusammenarbeit mit Spezialisten aus der Veterinärmedizin aufbauen, Strategien zur Marktdurchdringung entwickeln, die über klassische Produktpräsentationen hinausgehen und strukturierter sind und den Bereich der betrieblichen Weiterbildung einbeziehen. Aber das ist noch nicht alles. Ich konnte so mit einem wirklich kompetenten und eingespielten internen Team zusammenarbeiten, das bereit war, sich mit den Kollegen der Muttergesellschaft El.En. auszutauschen, um etwas umzusetzen, das bis vor zwei Jahren bei ASA noch nicht vorstellbar gewesen wäre.


Blazeris® ist nicht nur ein Ausdruck für eine neue Art der Produktentwicklung, sondern auch für eine neue Art des Testens von Produkten. Aus diesem Grund habt ihr beschlossen, einige Tierärzte direkt einzubeziehen…
Für die Testphase haben wir auf Spezialisten gesetzt, die das Gerät testen können, auf Chirurgen aus der Veterinärmedizin mit besonderer Spezialisierung in den entsprechenden Bereichen und auf Fälle, mit denen die Technologie in unterschiedlichen Situationen erprobt werden kann. Wir haben mit Dr. Goustat im allgemeinen Bereich, mit den Ärzten Montinaro, Gobbetti, Ghibaudo und Vergari im Bereich der endoskopischen Anwendungen, mit Dr. Nardini im Bereich der exotischen Tiere und mit Dr. Squarzoni im Bereich der Oralmedizin zusammengearbeitet. Das Feedback bezog sich auf verschiedene Faktoren, darunter auch technische Aspekte: Energieparameter, Art der Emission und klinische Vorbereitungsphasen vor dem chirurgischen Eingriff.
Diese Entscheidung steht ganz im Zeichen der Vision von ASA...
In unserem Unternehmen sind wir davon überzeugt, dass ein Gerät nicht nur im Labor bewertet werden soll, sondern auch in der täglichen klinischen Praxis. Nur so zeigen sich Ergonomie, Vielseitigkeit und einfache Anwendung tatsächlich. Das Erproben durch Spezialisten hat es uns beispielsweise ermöglicht, die Verwendung bei der endoskopischen Anwendung und in einem sterilen Ambiente zu optimieren. Dank ihres Beitrags konnten wir also Verbesserungen vornehmen und ein Produkt entwickeln, das den Anforderungen derjenigen, die vor Ort tätig sind, wirklich gerecht wird. Als Unternehmen können wir mit diesem Ergebnis nur zufrieden sein.
Auch wenn es rund um Blazeris® noch viel zu tun gibt, sei es in Bezug auf Präsentationen oder Schulungen, arbeitest du bereits an anderen Projekten?
Das nächste Ziel, das wir erreichen möchten, ist Hilterapia®, eine Spitzentherapie aus dem humanmedizinischen Bereich von ASA, auch in der Veterinärmedizin und insbesondere im Bereich Pferde einzusetzen. Dabei werden wir uns darauf konzentrieren, wie der Impuls Hilt bei der Behandlung von drei besonders häufigen Erkrankungen bei Pferden wirksam eingesetzt werden kann. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, aber wir haben ganz klar vor Augen, wie der Weg gestaltet werden muss. Wenn der Weg klar ist, ist es auch weniger schwierig, das Ziel zu erreichen.
An Projekten mangelt es nicht, was zeigt, dass sich das Unternehmen in voller Bewegung befindet…
ASA ist ein Unternehmen, das sich weiterentwickelt, auf strukturiertere Weise wie in der Vergangenheit und mit einem sehr ausgeprägten Fokus auf Zusammenarbeit sowie den Austausch von Ideen und Visionen. Ein Ansatz, der sich unweigerlich positiv auf das Wachstum des Unternehmens auswirkt.
Keine Schwierigkeiten, die es zu meistern gilt?
Um die Ergebnisse zu optimieren und auch den Dialog zischen den Abteilungen zu fördern, sodass unsere Arbeit beschleunigt werden kann, müssen meiner Meinung nach unbedingt die Abläufe optimiert und die Kommunikation verbessert werden. Übermäßige Bürokratisierung zahlt sich nicht aus und macht jeden Schritt zu einer mühsamen Angelegenheit.
Was wünschst du ASA für die nähere Zukunft?
Eine für alle gleichmäßige Reisegeschwindigkeit zu erreichen und Teamarbeit zu unserer Stärke zu machen: Nur so können wir uns den Herausforderungen des Marktes stellen und wettbewerbsfähig bleiben.


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Decreto Legislativo 24 febbraio 1997, n°46 Articolo 21
1. E' vietata la pubblicità verso il pubblico dei dispositivi che, secondo disposizioni adottate con decreto del Ministro della Sanità, possono essere venduti soltanto su prescrizione medica o essere impiegati eventualmente con l'assistenza di un medico o di altro professionista sanitario.
2. La pubblicità presso il pubblico dei dispositivi diversi da quelli di cui al comma 1 è soggetta ad autorizzazione del Ministero della Sanità. Sulle domande di autorizzazione esprime parere la Commissione di esperti prevista dall'articolo 6, comma 3, del decreto legislativo
30 dicembre 1992, n. 541, che a tal fine è integrata da un rappresentante del Dipartimento del Ministero della Sanità competente in materia di dispositivi medici e da uno del Ministero dell'Industria, del commercio e dell'artigianato.
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